Wir empfehlen die Installation einer 64-bit Version, falls man ein 64-bit Betriebssystem benutzt. Wenn man sich nicht sicher ist, hat man heutzutage fast immer 64-bit.

Es müssen alle Schritte (Installieren, Testen, Aktualisieren) ausgeführt werden!

Falls man nicht am LaTeX-Kurs teilnimmt, ist TeXLive optional. Dann kann man allerdings kein TeX in matplotlib benutzen (führt zu weniger schönen Plots).

Falls man nur am LaTeX-Kurs teilnehmen will, sollte man mindestens Sumatra und VSCode (oder einen anderen Texteditor) und TeXLive installieren. Dann ist mit Terminal die Windows-Konsole gemeint (wenig bequem).

Diese Installation verwendet das Windows Subsystem for Linux, um eine Ubuntu Installation verwenden zu können ohne ein komplett neues Betriebsystem installieren zu müssen.

Installation

Findet heraus, ob ihr ein 64- oder 32-bit Betriebssystem habt. Das geht mit Rechtsklick auf Dieser PC (Windows 10) und dann Eigenschaften.

Wichtig: Befehle im Terminal Zeile für Zeile eingeben und mit Enter bestätigen

Windows Subsystem for Linux (WSL)

Aktivierung des WSL

Zunächst muss eine Powershell Konsole als Administrator gestartet werden. Eine Möglichkeit dafür bietet die im Bild gezeigte Suche (die Lupe in der Startleiste), in dem in diese der Suchbegriff Powershell eingegeben wird. Alternativ kann auch im Startmenü (Windows-Symbol in der Startleiste) gesucht werden. Öffnet man dieses mit einem Linksklick, so öffnet sich die Suche nachdem man einen Buchstaben über die Tastatur eingibt.

Mit einem Rechtsklick auf Windows PowerShell das Kontextmenü zu öffnen. Dann kann die Anwendung mit Linksklick auf Als Administrator ausführen gestartet werden.

In den meisten Fällen wird das folgende Fenster erscheinen. Dieser kann einfach Ja bestätigt werden. Es ist kein Problem, wenn dieses Fenster nicht erscheint.

Nun öffnet sich eine Fenster wie unten zusehen, dies ist die Powershell Konsole. Um sicher zugehen, dass eine Powershell mit Administrator-Rechten geöffnet wurde, kann der Titel des Fensters überprüft werden, dieser muss mit Administrator: beginnen.

In die Powershell muss nun der folgende Befehl eingegeben werden. Dieser kann auch kopiert und eingefügt werden, einfügen funktioniert in der Powershell mit einem Rechtsklick.

Enable-WindowsOptionalFeature -Online -FeatureName Microsoft-Windows-Subsystem-Linux   

Durch drücken der Enter-Taste wird die Eingabe bestätigt.

Die darauf folgende Abfrage ob der Computer neugestartet werden soll, kann durch einen weiteren Druck auf die Enter-Taste bestätigt werden.

Nachdem der Computer neugestartet wurde ist das WSL nun aktiviert. Der nächste Schritt ist die Auswahl der Linux Variante, die in diesem Subsystem installiert werden soll.

Installation der Linux Variante Ubuntu

Die Auswahl aller verfügbaren Versionen findet sich auf dieser Seite:
https://docs.microsoft.com/en-us/windows/wsl/install-win10.

Die Anzahl der verfügbaren Versionen kann sich im Vergleich zum Screenshot geändert haben. Dies ist jedoch kein Problem, denn die im Folgenden verwendete Variante ist die Oberste, Ubuntu. Ausgewählt wird diese, mit einem Linksklick auf den entsprechenden Listeneintrag.

Es öffnet sich ein neues Fenster des Microsoft-Stores. Durch Linksklick auf die Schaltfläche Herunterladen wird der Download begonnen.

Der Download lädt einige 100 Megabyte an Daten herunter und kann einige Minuten in Anspruch nehmen.

Nachdem der Download abgeschlossen ist, kann die Installation, durch einen Linksklick auf die Schaltfläche Starten gestartet werden.

Auch diese Installation kann einige Minuten in Anspruch nehmen.

Einrichten eines Benutzerskontos

Nach erfolgreicher Installation erscheint die Aufforderung einen Benutzernamen für das Linux-Betriebssystem einzugeben.

Dieser Linux-Benutzername kann frei gewählt werden. Der Linux-Benutzername kann, muss aber nicht, mit dem Windows-Benutzernamen übereinstimmen. Die Eingabe des Benutzernames wird mit Drücken der Enter-Taste bestätigt.

Im Anschluss wird auch nach einem Passwort für das Linux-Betriebssytem gefragt. Aus Sicherheitsgründen, wird das eingegebene Passwort nicht angezeigt. Die Eingabe wird durch Drücken der Enter-Taste bestätigen.

Im Anschluss muss das Passwort erneut eingegeben werden, um Tippfehler auszuschließen. Auch diese Eingabe wird wieder mit der Enter-Taste bestätigt.
Sollte die Eingabe des zweiten Passworts nicht mit dem ersten übereinstimmen, so muss dieses erneut (zweimal) eingegeben werden.

Ist die Installation erfolgreich durchgeführt worden, erhält man die im Screenshot gezeigte Ausgabe. Die unterste Zeile besteht aus zwei Teilen.
Die Information vor dem Doppelpunkt setzt sich dabei aus dem Benutzernamen und dem Computernamen zusammen. Der Teil nach dem Doppelpunkt besteht aus einer Tilde ~ und einem Dollarzeichen $. Dies ist der typische Aufbau der Linux-Kommandozeile bash, die maßgeblich zur Interaktion mit dem Linux-Betriebsystem verwendet wird. Eine Einführung in den Umgang erfolgt während des Workshops, im Folgenden wird diese jedoch schon zur Installation der benötigten Software verwendet.

Dateiendungen einschalten

Anleitung

Visual Studio Code

Visual Studio Code (VSCode) ist ein Text-Editor der sowohl zum schreiben von Programm-Code in Python als auch Texten in LaTeX geeignet ist. Drüberhinaus hat dieser auch noch viele weitere Funktionen. Die Installationsdatei kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden:

Download VSCode

Auf der Website befindet sich zu diesem Zweck die Schaltfläche Download for Windows, welche mit einem Linksklick bedient werden kann.

Durch einem doppleten Linksklick kann die heruntgeladene Datei ausgeführt werdn. Die Installation wird im folgenden Fenster mit einem Linksklick auf Ausführen gestartet.

Vor der Installation kann dieses Fenster entscheiden, welches mit einem Linksklick auf Ja bestätigt werden muss.

Die Installations-Einstellungen werden durch einen Linksklick auf Weiter begonnen.

Zunächst muss die Endnutzervereinbarung durch Linksklick auf die obere Auswahl und einen weiteren Linksklick auf Weiter akzeptiert werden.

Im folgenden Fentster kann der Installationspfad angepasst werden, dies ist jedoch optional und der Standardpfad kann mit einem Linksklick auf Weiter verwendet werden.

Auch die Standardeinstellung für den Startmenü-Eintrag können einfach mit einem Linksklick auf Weiter akzeptiert werden.

Im Letzten Einstellungsfenster werden alle fünf Optionen durch einen jeweiligen Linksklick ausgewählt und mit einem weiteren Linksklick auf Weiter bestätigt.

Im Folgenden können die gemachten Einstellungen noch mal überprüft und die Installation mit einem Linksklick auf Installieren gestartet.

Nachfolgend wird VSCode installiert.

Mit einem Linksklick auf Fertigstellen kann die Installation abgeschlossen werden. Ist Visual Studio Code starten ausgewählt, wird im Anschluss VSCode gestartet.

Beim Öffnen nach der Installation öffnet sich außerdem auch die Website mit der VSCode Dokumentation. Letztere kann ohne Bedenken geschlossen werden. Im Fenster von VSCode kann in der unteren rechten Ecke die dargestellte Information angezeigt werden. Diese kann durch einen Linksklick auf das X geschlossen werden. Genauso können die Tabs, welche am oberen Rand aufgereiht sind, durch einen Linksklick auf das X geschlossen werden.

Neben dem Funktionsumfang, den VSCode von sich aus mitbringt können zusätzliche Extensions installiert werden, um weitere Funktionen hinzuzufügen. Der Prozess wird hier an dem einzigen Plugin vorgeführt, das (in der zweiten Woche) für den Workshop benötigt wird. Das Plugin heißt LaTeX language support und sorgt für die farbliche Darstellung (Syntax Highlighting) von LaTeX Dokumenten, die mit VSCode geöffnet werden.

Ein Linksklick auf die unterste Schaltfläche am linken Rand öffnet das Extensions Menü.

In diesem Menü können alle Extensions durchsucht werden. Nach Eingabe von LaTeX language in die in das Eingabefeld wird die Extension LaTeX language support in der Liste angezeigt. Wichtig ist, dass der Name der Extension übereinstimmt, die Position in der angezeigten Liste ist nicht ausschlaggebend. Es ist möglich das die Extension zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr das oberste Ergebnis in der Liste ist.

Eine Beschreibung der Funktion der Extension, kann in einem neuen Tab angezeigt werden, indem mit einem Linksklick auf einen Listeneintrag geklickt wird. Installiert wird die Extension durch einen Linksklick auf die Schaltfläche Install.

Nach der Installation von neuen Extensions muss VSCode geschlossen und neugestartet werden. Dies lässt sich durch Linksklick auf die Schaltfläche Reload erledigen.

Nach erfolgreicher Installation wird die Extension (zusammen mit allen anderen installierten Extensions) in der Liste ENABLED aufgeführt, die angezeigt wird, wenn das Eingabefeld der Suche leer ist.

Auch wenn es vielleicht ungewohnt ist, kann es von Vorteil sein Software mit englischen Spracheinstellungen zu verwenden. Um die Spracheinstellungen von VSCode zu ändern müssen die folgenden Schritte befolgt werden. Diese ist nicht nötig, wenn die Sprache bereits auf Englisch eingestellt ist oder eine Änderung der Sprache nicht gewünscht ist.

Zum Öffnen der Spracheinstellungen muss zunächst die Taste F1 gedrückt werden. Dies öffnet ein Eingabefenster in dem nach Einstellungen gesucht werden kann.

Hier muss nun nach Configure Display Language gesucht werden. Die Einstellung kann dann durch drücken der Entertaste ausgewählt werden.

Viele Programme verwenden Textdateien, um Einstellungen zu speichern. Die Details sind an dieser Stelle aber noch nicht von Belang. In dieser Datei muss die Abkürzung der eingestellten Sprache, "de" (Deutsch) auf "en"(Englisch) geändert werden. Danach muss die Datei mit Strg + S gespeichert werden. Die Änderung der Sprache tritt erst nach dem Schließen und Neustarten von VSCode in Kraft.

ConEmu

Das Programm ConEmu stellt einen Ersatz der standard WSL-Kommandozeile dar. Nachvollgend ist die Website verlinkt.

ConEmu Download

Download und Installation

Auf der verlinkten Website kann die hervorgehobene Installationsdatei herunter geladen werden. Im unten dargestellten Screenshot wurde die neuste Version am 06.05.2018 veröffentlicht. Das Datum der Veröffentlichung der entsprechenden Version ist dabei immer die jeweilige Überschrift (aus 06.05.2018 wird beispielsweise 180506).
Es ist zu beachten, dass immer die aktuellste Version der Software verwendet werden sollte. Die Installationsdatei verbirgt sich jeweils hinter dem zweite Link unter Assets, beginnt mit ConEmuSetup und besitzt die Dateiendung .exe.

Nach erfolgreichem Download und einem doppelten Linksklick auf die heruntergeladene Datei muss das folgende Fenster mit einem Linksklick auf Ausführen bestätigt werden.

Im folgenden Fenster muss zwischen x64 für 64-bit PCs oder x86 für 32-bit PCs ausgewählt werden. Die meisten PCs sind heutzutage 64-bit. Bei einem einigermaßen neuen PC kann also x64 ausgewählt werden.

Es kann folgenden Fenster erscheinen indem die Installation noch mit einem Linksklick auf Ja erlaubt werden muss.

Das nachvollgende Fenster wird lediglich mit einem Linksklick auf Next bestätigt.

Im Folgenden Fenster muss mit einem Linksklick in die Checkbox zunächst die Endnutzervereinbarung bestätigt werden. Diese Auswahl wird mit einem Linksklick auf Next bestätigt.

Nun kann der Umfang der Installation bearbeitet werden, dies ist jedoch optional und wird mit einem Linksklick auf Next übersprungen.

Nun kann die Installation von ConEmu mit einem Linksklick Install gestartet werden.

Nach erfolgreicher Installation wird diese durch einen Linksklick auf Finish abgeschlossen.

Auf dem Desktop befindet sich nun die unten hervorgehobene Verknüpfung mit dem Namen ConEmu (x64). Mit einem doppelten Linksklick auf diese Verknüpfung kann nun ConEmu gestartet werden.

Einrichtung des Bash-Kommandozeile

Nach dem Starten von ConEmu öffnet sich das Programm mit dem unten dargestellten Fenster. Standardmäßig öffnet ConEmu die Windows-Kommandozeile (cmd) diese Einstellung wird im Folgenden verändert. Dazu wird mit einem Rechtsklick auf die hervorgehoben Schaltfläche oben rechts (drei horizontale Balken) das Einstellungsmenü geöffnet.

In diesem Menü wird zunächst das Untermenü Tasks durch einen Linksklick geöffnet. In der Liste sollte sich der (hier unter 13) dargestellte Eintrag {Bash::bash} befinden. Ist dieser nicht vorhanden, kann dieser mit einem Linksklick auf die Schaltfläche Add/refresh tasks nachgeladen werden. Um die folgenden Einstellungen vorzunehmen wird der Eintrag {Bash::bash} mit einem Linksklick ausgewählt.

In den Einstellung befinden sich die zwei hervorgehobenen Textboxen. Die obere Textbox muss nicht angepasst werden. In die untere der beiden Textboxen muss folgender Text enthalten sein.

set "PATH=%ConEmuBaseDirShort%\wsl;%PATH%" & %ConEmuBaseDirShort%\conemu-cyg-64.exe --wsl -cur_console:pm:/mnt

Eine Anpassung kann durch Löschung des in der Textbox vorhanden Textes und durch Kopieren und Einfügen des obigen Textes erfolgen.

Die nächste Einstellung wird unter dem Untermenü Startup vorgenommen. Hier wird aus der Liste unter Specified named task erneut {Bash::bash} ausgewählt. Die Auswahlliste wird dabei durch einen Linksklick auf die Auswahlbox ausgeklappt.

Die letzten Einstellungen wird unter dem Untermenü Integration vorgenommen. Hier wird in die Textboxen (von oben nach unten) folgender Inhalt eingetragen. Der bereits vorhandene Text in den ersten beiden Textboxen muss zunächst gelöscht werden.

Der Inhalt der Textbox nach Icon file: kann bei behalten werden. Diese Einstellung wird zunachst mit einem Linksklick auf Register bestätigt und anschließend mit einem Linksklick auf Save settings abgeschlossen.

Wird ConEmu nun geschlossen und erneut gestartet, sollte sich das Fenster nun wie folgt mit der Bash-Kommandozeile öffenen. Diese ist an dem charakteristischen $ vor dem Cursor zu erkennen, die Windows-Kommandozeile zeigt hier ein >.

Eine der zuvor vorgenommenen Einstellungen vereinfacht das Öffnen einer Bash-Kommandozeile in einmem beliebigen Ordner. Was genau das heißt wird im Laufe des Workshops erklärt, hier soll nur auf die Auswirkung der Einstellung aufmerksam gemacht werden. Wird auf dem Desktop (oder in einem anderen Ordner) ein Rechtsklick ausgeführt, so öffnet sich das unten dargestellte Kontextmenü. In diesem befindet sich der hervorgehobene Eintrag Bash Here. Wird dieser mit einem Linksklick ausgewählt öffnet sich ConEmu.

Der Unterschied zu vorher ist der Pfad an dem die Konsole geöffnet wird, dies ist jetzt der Desktop. Zuvor stand in der Zeile vor dem Cursor:

luckyjosh@DESKTOP-0LSK6R6:/mnt/c/Users/josh$

(Dabei ist zu beachten, dass sowohl luckyjosh als auch josh durch die entsprechenden Benutzernamen ersetzt sein werden.)

Nun steht dort:

luckyjosh@DESKTOP-0LSK6R6:/mnt/c/Users/josh/Desktop$

Sumatra PDF

Als PDF-Betrachter sollte Sumatra PDF verwendet werden. Die Verwendung von Acrobat Reader wird nicht empfohlen, da er die PDF-Datei blockiert, sodass sie nicht von TeX überschrieben werden kann (warum das wichtig ist, erfährt man im Kurs).
Den Download findet man unter dem folgenden Link.

Sumatra Download

Auf der Download-Seite kann dann die x64 Version von Sumatra PDF mit einem Linksklick auf den hervorgehobenen Link heruntergeladen werden.

Durch einen doppelten Linksklick kann die heruntergeladene Datei ausgeführt werden. Infolgedessen öffet sich das folgende Fenster. Vor der Installation werden durch einen Linksklick die Optionen geöffnet.

In diesem Fenster kann zum einen der Installationspfad angepasst werden. Dies ist jedoch optional, der bereits eingetragene Dateipfad ist kann unverändert bleiben. Zum anderen sollten die beiden hervorgehobenen Haken gesetzt sein. Im Anschluss kann Sumatra PDF mit einem Linksklick auf Installieren installiert werden.

Nach einer erfolgreichen Installation wird das folgende Fenster angezeigt. Mit einem Linksklick auf Sumatra Starten kann Sumatra PDF nun gestartet werden.

Vor der Verwendung von Sumatra PDF muss noch Einstellung vorgenommen werden. Dafür wird mit einem Linksklick auf Einstellungen und einem weitern Linksklick auf Optionen… das Optionsmenü geöffnet.

Im Optionsmenü kann Sumatra PDF zum Standard-PDF-Betrachter gemacht werden. Dafür muss zunächst mit einem Linksklick auf Standardmäßig PDF-Dateien mit SumatraPDF öffnen diese Einstellung vorgenommen und mit einem weiteren Linksklick auf OK bestätigt werden.

X-Server

Da das WSL nur Zugriff über die Kommandozeile erlaubt muss ein weiteres Programm installiert werden, um grafische Benutzeroberflächen (GUIs) anzeigen zu können. Die Installationsdatei kann unter dem folgenden Link heruntergeladen werden.

X-Server Download

Dies wird mit einem Linksklick auf die unten hervorgehobene Schaltfläche Download erreicht.

Durch einen doppelten Linksklick kann die heruntergeladen Datei ausgeführt werden. Infolgedessen kann das folgende Fenster erscheinen, welches mit einem Linksklick auf Ja bestätigt werden muss.

Im nachfolgenden Fenster kann nun der Umfang der Installation ausgewählt werden. Hier ist Full auszuwählen. Die Auswahl wird durch einen Linksklick auf Next bestätigt.

Im folgenden Fenster kann der Installationspfad angepasst werden. Dies ist optional und der bereits eingetragene Pfad kann durch einen Linksklick auf Install unverändert bestätigt werden.

Nach vollständiger Installation, kann diese mit einem Linksklick auf Close abgeschlossen werden.

Auf dem Desktop befindet sich nun die unter dargestellte Verknüpfung mit dem Namen XLaunch. Durch einen doppelten Linksklick kann das Programm nun gestartet werden.

Vor dem Start des Progamms müssen einige Einstellungen vorgenommen werden. Zunächst wird hier Multiple Window ausgewählt und mit einem Linksklick auf Weiter bestätigt.

Im nächsten Fenster wird die Option Start no client ausgewählt und ebenfalls mit einem Linksklick auf Weiter bestätigt.

Im letzten Einstellungs-Fenster werden alle vier Optionen ausgewählt und abschließend mit einem Linksklick auf Weiter bestätigt.

Nun können die vorgenommenen Einstellungen gespeichert werden. Der entsprechende Dialog wird durch einen Linksklick auf Save configuration geöffnet.

Die entsprechende Datei kann nach eigenem Belieben bennant werden und auch der Speicherort ist freiwählbar. Hier wird als Speicherort der Desktop und als Dateiname Praktikum.xlaunch ausgewählt.

Nun kann die Einstellung des Programms mit einem Linksklick auf Fertig stellen abgeschlossen und das Programm gestartet werden.

Nach dem ersten Ausführen kann folgendes Fenster erscheinen, dieses muss mit einem Linksklick auf Abbrechen abgelehnt werden.

Das Programm XLaunch selbst öffnet zunächst keine Fenster. Das das Programm gestartet wurde lässt sich an einem Icon in der Taskleiste (in der Nähe der Uhrzeit) erkennen. Sollte das Icon nicht zusehen sein, kann ein Linksklick auf den nach unter (oder oben) gerichteten Pfeil nötig sein.

Am zuvor ausgewählten Speicherort für die Einstellungen, befindet sich die unten hervorgehobene Datei mit dem zuvor ausgewählten Namen. Mit einem doppelten Linksklick auf diese Datei kann von nun an das Programm XLaunch gestartet werden ohne die Einstellungen erneut vornehmen zu müssen.

Um den XServer verwenden zu können muss noch eine Einstellung unter Verwendung der Bash-Kommandozeile vorgenommen werden. In diese werden nacheinander die folgenden Befehle eingegeben und mit einem Druck auf die Entertaste bestätigt.

echo "export DISPLAY=:0.0" >> ~/.bashrc

Git, Make und weiteres

Für die Installation der beiden Programme git und und make muss zunächst eine Bash-Kommandozeile unter Verwendung von ConEmu geöffnet werden, zum Beispiel über den oben beschriebenen Eintrag im Kontextmenü.
Wie unten gezeigt wird in dieses Fenster nun der Befehl

sudo apt update

eingetragen. Und mit drücken der Entertaste bestätigt. Die Ausführung dieses Befehls kann einige Zeit in anspruch nehmen und setzt eine Internetverbindung vorraus über die einige 100MB große Datenmengen heruntergeladen werden können.

Befehle die mit sudo beginnen erfordern besondere Zugriffsrechte. Daher muss zunächst immer das Linux-Benutzerpasswort (nicht notwendigerweise das Windows-Benutzerpasswort) eingegeben werden.

Ein erfolgreiches Update sieht in etwa wie folgt aus, jedoch wird die ausgegebene Liste der Programme die geupdated werden können beim ersten Ausführen wesentlich länger sein.

Die Updates müssen nun noch installiert werden, denn bisher wurden diese nur heruntergeladen. Dies erfolgt durch Eingabe des Befehls

sudo apt upgrade

und auch dieser Befehl wird mit der Entertaste bestätigt.

Anschließend kann eine erneute Bestätigung durch Eingabe des Buchstabens y und drücken der Entertaste nötig sein. (Auch hier wird die ausgegebene Liste wesentlich länger sein.)

Nun können die beiden Programme git, make und curl installiert werde. Dies erfolgt durch die Eingabe des Befehls

sudo apt install git make curl

und anschließende Bestätigung mit der Entertaste. Auch dies Installation kann wieder etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Eine erfolgreiche Installation, wie unten gezeigt, kann daran erkannt werden, dass keine Fehlermeldungen ausgegeben werden.

Git-Einstellungen

Für Git müssen noch ein paar Einstellungen vorgenommen werden. Dafür werden in die Bash-Kommandozeile wie zuvor die folgenden Befehle eingegeben und jeweils mit der Entertaste bestätigt.

Anstelle von Max Mustermann sollte natürlich der eigene Name und auch die eigene Email Adresse verwendet werden!

git config --global user.name "Max Mustermann"
git config --global user.email "max.mustermann@tu-dortmund.de"
git config --global pull.rebase true
git config --global rebase.stat true
git config --global merge.conflictstyle diff3

Hier wurden absichtlich keine Screenshots eingefügt, damit der Umgang mit der Bash-Kommandozeile selbst geübt werden kann. Falls noch Unsicherheit darüber besteht was mit den obigen Befehl angestellt werden soll, kann zunächst mit der restlichen Anleitung (mit Bildern) fortgefahren werden. Diese Einstellung kann dann im Anschluss mit mehr Sicherheit nachgeholt werden.

Anaconda

Anaconda ist eine Python-Distribution mit vorinstallierten Paketen für das wissenschaftliche Arbeiten. Die Installationsdatei kann unter dem angegebenen Link herunter geladen werden.

Anaconda Download

Auf der Website ist es wichtig das die Installationsdatei für Linux ausgewählt wird. Außerdem soll die x64-Bit Version der Python Version 3.6 verwendet werden. Diese findet sich unter dem hervorgehobenen Link. Der Download kann einige Minuten in Anspruch nehmen.

Um die Beschreibung der Installationsschritte etwas zu vereinfachen, sollte nun die heruntergeladene Datei, deren Name mit Anaconda3 beginnt und auf .sh endet, auf den Desktop kopiert werden.

Im Anschluss wird mit ConEmu erneut eine Bash-Kommandozeile geöffnet. In diese werden nacheinander die folgenden Befehle eingegeben und jeweils mit drücken der Entertaste bestätigt.

cd Desktop
ls

Der erste Befehl ändert den aktuellen Pfad auf den Desktop. Der aktuelle Pfad wird in blau vor dem $ angezeigt, dieser sollte nun auf /Desktop enden. (Wurde für das öffnen der Bash-Kommandozeile der Eintrag im Kontextmenü auf dem Desktop verwendet, so ist der erste Befehl nicht mehr notwendig.)

Der zweite Befehl zeigt alle Dateien an, die sich im aktuellen Pfad befinden. In dieser Liste muss sich auch die zuvor auf den Desktop kopierte Installationsdatei für Anaconda befinden (wie im Screenshot hervorgehoben).

Nachfolgend wird der Befehl

bash Anaconda3-5.2.0-Linux-X86_64.sh -p ~/.local/anaconda3 -b

verwendet, um die Installation zu starten. Wichtig ist zu beachten, dass der zweite Teil des Befehls der Name der Installationsdatei ist, sollte dieser sich von dem hier gezeigten unterscheiden muss der Befehl entsprechend angepasst werden. Wie zuvor wird auch dieser Befehl durch drücken der Entertaste bestätigt.

Nun beginnt die Installation. Auch diese benötigt einige Minuten Zeit.

Zum Abschluss der Installation müssen noch die folgenden Befehle in die Kommandozeile eingegeben und jeweils mit der Entertaste bestätigt werden. Wichtig: Die Reihenfolge der Befehle muss eingehalten werden. Da hier besonders darauf geachtet werden muss, keinen Tippfehler zu machen, empfiehlt es sich hier (mehr als sonst), die Befehle zu kopieren und einzufügen.

echo '. "$HOME/.local/anaconda3/etc/profile.d/conda.sh"' >> ~/.bashrc
echo 'conda activate' >> ~/.bashrc

Wird nun die Bash-Kommandozeile geschlossen und eine neue geöffnet, so sollte zu Begin der Eingabezeile nun (base) stehen.

Nach erfolgreicher Installation kann die Installationsdatei Anaconda3-5.2.0-Linux-X86_64.sh vom Desktop gelöscht werden.

Uncertainties

Uncertainties ist eine Python-Bibliothek für automatisierte Fehlerrechnung. Detailierte Informationenen können auf der verlinkten Website gefunden werden.

Uncertainties Website

Installiert werden kann Uncertainties über die Bash-Kommandozeile. In diese muss der folgende Befehl eingetragen werden.

pip install uncertainties

TeXLive

TeXLive ist die TeX-Distribution, welche in diesem Workshop verwendet wird. Weiter Informationen und eine detailierte Installationsanleitung können unter den folgenden Links eingesehen werden.

Für die Installation wird erneut die Bash-Kommandozeile (mit ConEmu) verwendet. In diese werden nacheinander die folgenden Befehle eingegeben und jeweils mit drücken der Entertaste bestätigt.

cd ~/.local
curl -L http://mirror.ctan.org/systems/texlive/tlnet/install-tl-unx.tar.gz | tar xz
TEXLIVE_INSTALL_PREFIX=$HOME/.local/texlive ./install-tl-*/install-tl

Der erste Befehl ändert den aktuellen Pfad auf den Ordner in den TeXLive installiert werden soll. Der aktuelle Pfad wird in blau vor dem $ angezeigt, dieser sollte nun auf /.local enden.

Der zweite Befehl lädt das Installationsdateien für TeXLive herunter.

Der dritte Befehl installiert TeXLive.

Um die Installation zu starten muss die folgende Anfrage mit I und einem druck auf die Entertaste bestätigt werden. Achtung: Dies Installation benötigt eine Internetverbindung über die mehr als 5GB an Daten heruntergeladen werden. Entsprechend kann diese Installation mitunter sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.

Nachfolgend wird nun LaTeX selbst und alle zugehörigen Pakete heruntergeladen und installiert.

Nach erfolgreicher Installation wird folgender Text ausgegeben.

Nun muss noch eine Einstellung vorgenommen werden, indem folgender Befehl eingegeben und mit der Entertaste bestätigt wird.

echo 'export PATH="$HOME/.local/texlive/2018/bin/x86_64-linux:$PATH"' >> ~/.bashrc

Im Anschluss muss das Fenster mit der Bash-Kommandozeile geschlossen und erneut geöffnet werden. Die letzte Einstellung für TeXLive erfolgt durch Eingabe der folgenden Befehle und jeweiliger Bestätigung mit der Entertaste.

tlmgr option autobackup -- -1
tlmgr option repository http://mirror.ctan.org/systems/texlive/tlnet

Jetzt noch die Installation testen!

Testen

Python

Um die Python Installation (durch Anaconda) zu testen, sollten alle offenen Fenster der Bash-Kommandozeile geschlossen und ein neues geöffnet werden. Zusätzlich muss auch das Programm XLaunch über die zuvor anglegte Datei Praktikum.xlaunch gestartet werden.

In die Bash-Kommandozeile werden nun nacheinander die folgenden Befehle eingeben. Nach Eingabe des ersten Befehls wird sich das Erscheinungsbild der Kommandozeile etwas verändern.

ipython
%matplotlib
import matplotlib.pyplot as plt
plt.plot([1, 2, 4])

Es sollte ein Fenster mit einem Koordinatensystem und einer eingezeichneten Linie erscheinen.

Uncertainties

Auch Uncertainties wird über die Bash-Kommandozeile getestet. In diese werden die folgenden Befehle nacheinander eingegeben. Nach Eingabe des ersten Befehls wird sich das Erscheinungsbild der Kommandozeile etwas verändern.

ipython
import uncertainties

Es sollte keine Fehlermeldung erscheinen.

Make

Make kann durch öffnen einer Bash-Kommandozeile und durch eingeben des folgenden Befehls getestet werden.

make

Es sollte folgende Ausgabe oder das deutsche Äquivalent erscheinen:

    make: *** No targets specified and no makefile found.  Stop.

TeXLive

Die TeXLive Installation wird ebenfalls unter Verwendung der Bash-Kommandozeile getestet. In diese wird der folgende Befehl eingegeben.

luatex

Es sollte folgende Ausgabe erscheinen:

This is LuaTeX, Version 1.0.4 (TeX Live 2017) 
restricted system commands enabled.
**

Diese kann mit drücken der Tastenkombination Strg-C (Strg und C) beendet werden. Nun wird ein weiteres Program getestet, das von LaTeX verwendet wird. Dies wird durch Eingabe des Befehls

biber

erreicht.

Es sollte die Biber-Hilfe erscheinen.

Usage:
      biber [options] file[.bcf]
      biber [options] --tool <datasource>

      Creates "file.bbl" using control file "file.bcf" (".bcf" extension is
      optional). Normally use with biblatex requires no options as they are
      all set in biblatex and passed via the ".bcf" file

      In "tool" mode (see B<--tool> option), takes a datasource (defaults to
      "bibtex" datasource) and outputs a copy of the datasource with any command-line
      or config file options applied.

      Please run "biber --help" for option details

Zuletzt wird noch das Programm zur Betrachtung von Paket-Dokumentationen getestet.9 Für diesen Test muss das Programm XLaunch gestartet worden sein.
Der Test-Befehl lautet:

texdoc texlive

Es sollte nun die Dokumentation von TeXLive in einem PDF-Betrachter geöffnet werden.

Aktualisieren

Anaconda

Um Updates für Anaconda zu installieren wird in einer Bash-Kommandozeile folgender Befehl eingetragen.

conda update anaconda

Uncertainties

Für Updates für die Python-Bibliothek Uncertainties wird folgender Befehl in eine Bash-Kommandozeile eingegeben.

    pip install -U uncertainties

Git, Make und weitere Unix-Tools

Um Updates für dies sogenannten Unix-Tools (Software für die Bash-Kommandozeile) zu erhalten müssen wie schon nach der Installation nacheinander die beiden folgenden Befehle in eine Bash-Kommandozeile eingegeben werden.

sudo apt update
sudo apt upgrade

TeXLive

Die Updates für TeXLive werden durch eingeben des folgenden Befehls in eine Bash-Kommandozeile installiert.

tlmgr update --self --all --reinstall-forcibly-removed